Heilerziehungspfleger/innen begleiten und unterstützen Menschen mit geistigen, körperlichen oder mehrfachen Behinderungen. Eigenständiger Pflegeberuf mit dreijähriger Fachschulausbildung. Stark im Bereich Inklusion und Teilhabe.
Entgeltgruppe
TVöD SuE / TVöD-P
Monatsgehalt
3.305 – 4.380 €
Tarifgrundlage
TVöD SuE / TVöD-P
Aufgaben
- Pflegerische Versorgung von Menschen mit Behinderung
- Pädagogische Begleitung und Förderung der Teilhabe
- Unterstützung bei Alltagsstrukturierung und Selbstständigkeit
- Freizeit-, Sport- und Kreativangebote planen
- Zusammenarbeit mit Therapeuten, Pflegefachkräften, Werkstätten
- Begleitung bei Wohnen, Arbeiten, Ausbildung
- Dokumentation der Förderpläne
Voraussetzungen
- Abgeschlossene Heilerziehungspflege-Ausbildung (3 Jahre, Fachschule)
- Empathie und Wertschätzung gegenüber Menschen mit Behinderung
- Pädagogisches und pflegerisches Geschick
- Kreativität und Geduld
- Belastbarkeit
Karrierepfad
HEP → Gruppenleitung in Wohnheimen oder Werkstätten
Praxisanleitung in der HEP-Ausbildung
Studium Heilpädagogik / Soziale Arbeit / Inklusionspädagogik
Bereichsleitung in Behinderteneinrichtungen
Quereinstieg möglich?
Quereinstieg über die Heilerziehungspflege-Ausbildung möglich — diese steht auch ohne klassische Berufsausbildung offen, häufig mit Realschulabschluss + 2 Jahre Berufspraxis als Eingangsvoraussetzung. Erzieher/innen können mit Anpassungsqualifizierung schnell in den Bereich wechseln.
Vorteile
Haeufig gestellte Fragen zum Beruf Heilerziehungspfleger/in (HEP)
Was verdient ein:e Heilerziehungspfleger/in (HEP) 2026?
Ein:e Heilerziehungspfleger/in (HEP) wird nach TVöD SuE / TVöD-P eingruppiert und verdient 3.305 – 4.380 € brutto monatlich (Stand 2026). Plus Pflegezulage (120-150 €), Wechselschichtzulage (105 €), Schicht-/Nachtdienstzuschlaege und Jahressonderzahlung. Bei kirchlichen Traegern (AVR Caritas/Diakonie) leicht abweichende Werte.
Welche Aufgaben hat ein:e Heilerziehungspfleger/in (HEP)?
Zentrale Aufgaben sind: Pflegerische Versorgung von Menschen mit Behinderung; Pädagogische Begleitung und Förderung der Teilhabe; Unterstützung bei Alltagsstrukturierung und Selbstständigkeit; Freizeit-, Sport- und Kreativangebote planen. Hinzu kommen je nach Einrichtung und Schwerpunkt weitere Verantwortlichkeiten.
Welche Voraussetzungen brauche ich als Heilerziehungspfleger/in (HEP)?
Wichtigste Voraussetzungen: Abgeschlossene Heilerziehungspflege-Ausbildung (3 Jahre, Fachschule); Empathie und Wertschätzung gegenüber Menschen mit Behinderung; Pädagogisches und pflegerisches Geschick. Bei bestimmten Funktionsstellen werden zusaetzliche Zertifikate oder Weiterbildungen erwartet.
Ist ein Quereinstieg in den Beruf Heilerziehungspfleger/in (HEP) moeglich?
Quereinstieg über die Heilerziehungspflege-Ausbildung möglich — diese steht auch ohne klassische Berufsausbildung offen, häufig mit Realschulabschluss + 2 Jahre Berufspraxis als Eingangsvoraussetzung. Erzieher/innen können mit Anpassungsqualifizierung schnell in den Bereich wechseln.
Welcher Karriereweg fuehrt vom Beruf Heilerziehungspfleger/in (HEP) weiter?
Typische Karrierewege: HEP → Gruppenleitung in Wohnheimen oder Werkstätten; Praxisanleitung in der HEP-Ausbildung; Studium Heilpädagogik / Soziale Arbeit / Inklusionspädagogik. Mehr im Karriere-Hub auf mitpflege.de/karriere.
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