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Pflege-Stellen nach Bundesland — alle 16 auf einen Blick

Live-Auswertung: Wo gibt es aktuell die meisten Pflege-Stellen? Nach Bundesland sortiert mit Stellenzahlen und Top-Staedten.

Aktualisiert 19. Mai 20264 min LesezeitVon MitPflege Datenredaktion, Live-Datenanalyse

29.564

Pflege-Stellen DE gesamt

16

Bundeslaender abgedeckt

3

Bundeslaender mit Pflichtkammer

Quelle: Pflegekammer-Status 2026

Alle 16 Bundeslaender im Vergleich

Was bei Pflege-Bewerbung je Bundesland anders ist

Der wichtigste Tarif (TVoeD-P) gilt bundeseinheitlich, daher sind die Grundgehaelter ueberall gleich. Folgende Aspekte unterscheiden sich aber je nach Bundesland:

  • Pflegekammer: Pflichtmitgliedschaft fuer examinierte Pflegekraefte in RLP, NRW und SH (Stand 2026).
  • Wochenarbeitszeit: 38,5h in den meisten Bundeslaendern, 40h in einigen oestlichen Tarifgebieten.
  • Feiertage: Bayern 13, Bremen 9, Berlin 10 — beeinflusst Sonn-/Feiertagszuschlaege.
  • Lebenshaltungskosten: Muenchen, Hamburg und Frankfurt deutlich teurer als Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thueringen.
  • Foerderprogramme: Jedes Bundesland hat eigene Foerderprogramme fuer Pflege-Quereinsteiger, z.B. Aufstockungs-Stipendien.

Haeufig gestellte Fragen

In welchem Bundesland gibt es die meisten Pflege-Stellen?

Gemessen an offenen Stellen fuehren die einwohnerstarken Bundeslaender Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Wuerttemberg. Pro 100.000 Einwohner sind kleinere Bundeslaender wie das Saarland und Bremen oft staerker vom Pflegekraeftemangel betroffen — dort herrscht akuter Personalengpass. Live-Zahlen sind auf den jeweiligen Bundesland-Seiten verfuegbar.

Gilt der Tarif TVoeD-P bundeseinheitlich?

Ja. Seit der Tarifangleichung 2023 gilt der TVoeD-P bundeseinheitlich. Sowohl Ost- als auch Westdeutschland werden nach derselben Entgelttabelle bezahlt. Es gibt nur noch geringe Abweichungen bei der Wochenarbeitszeit in einigen oestlichen Bundeslaendern (40h statt 38,5h). Diese betreffen aber nicht das Gehalt selbst.

Welche Pflege-Tarife gelten in welchem Bundesland?

Alle Tarife sind bundesweit moeglich. In kommunalen Pflegeeinrichtungen gilt TVoeD-P, bei katholischen Trägern AVR Caritas, bei evangelischen AVR Diakonie (mit regional unterschiedlichen Varianten wie AVR DD oder AVR EKD-NEK). Private Pflegeeinrichtungen muessen seit 2022 mindestens tariflich vergueten.

Wo besteht Pflichtmitgliedschaft in der Pflegekammer?

Stand 2026 besteht Pflichtmitgliedschaft fuer examinierte Pflegefachkraefte in 3 Bundeslaendern: Rheinland-Pfalz (seit 2016), Nordrhein-Westfalen (seit 2022) und Schleswig-Holstein (seit 2025). Niedersachsen hat die Kammer 2021 wieder aufgeloest. Mehr Details im Ratgeber Pflegekammer.

Wie lebenshaltungs-Realitaet beeinflusst Pflege-Loehne?

Auch wenn der Tarif bundeseinheitlich ist, fuehlen sich die gleichen Bruttogehaelter je nach Bundesland unterschiedlich an. Eine Pflegefachkraft P8/3 mit 3.617 € brutto hat in Sachsen mehr Kaufkraft als in Muenchen oder Hamburg. Wer in Hochpreislaendern arbeitet, sollte den Lebenshaltungs-Unterschied bei der Stellenwahl beruecksichtigen.

Naechster Schritt

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