Bundeslaender
Pflege-Stellen nach Bundesland — alle 16 auf einen Blick
Live-Auswertung: Wo gibt es aktuell die meisten Pflege-Stellen? Nach Bundesland sortiert mit Stellenzahlen und Top-Staedten.
29.564
Pflege-Stellen DE gesamt
16
Bundeslaender abgedeckt
3
Bundeslaender mit Pflichtkammer
Quelle: Pflegekammer-Status 2026
Alle 16 Bundeslaender im Vergleich
Nordrhein-Westfalen
7.544
offene Pflege-Stellen
Bayern
6.361
offene Pflege-Stellen
Berlin
3.876
offene Pflege-Stellen
Baden-Württemberg
2.518
offene Pflege-Stellen
Niedersachsen
1.771
offene Pflege-Stellen
Hamburg
1.411
offene Pflege-Stellen
Schleswig-Holstein
1.007
offene Pflege-Stellen
Bremen
900
offene Pflege-Stellen
Hessen
893
offene Pflege-Stellen
Sachsen
817
offene Pflege-Stellen
Rheinland-Pfalz
561
offene Pflege-Stellen
Brandenburg
501
offene Pflege-Stellen
Sachsen-Anhalt
413
offene Pflege-Stellen
Thüringen
403
offene Pflege-Stellen
Mecklenburg-Vorpommern
352
offene Pflege-Stellen
Saarland
236
offene Pflege-Stellen
Was bei Pflege-Bewerbung je Bundesland anders ist
Der wichtigste Tarif (TVoeD-P) gilt bundeseinheitlich, daher sind die Grundgehaelter ueberall gleich. Folgende Aspekte unterscheiden sich aber je nach Bundesland:
- Pflegekammer: Pflichtmitgliedschaft fuer examinierte Pflegekraefte in RLP, NRW und SH (Stand 2026).
- Wochenarbeitszeit: 38,5h in den meisten Bundeslaendern, 40h in einigen oestlichen Tarifgebieten.
- Feiertage: Bayern 13, Bremen 9, Berlin 10 — beeinflusst Sonn-/Feiertagszuschlaege.
- Lebenshaltungskosten: Muenchen, Hamburg und Frankfurt deutlich teurer als Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thueringen.
- Foerderprogramme: Jedes Bundesland hat eigene Foerderprogramme fuer Pflege-Quereinsteiger, z.B. Aufstockungs-Stipendien.
Haeufig gestellte Fragen
In welchem Bundesland gibt es die meisten Pflege-Stellen?
Gemessen an offenen Stellen fuehren die einwohnerstarken Bundeslaender Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Wuerttemberg. Pro 100.000 Einwohner sind kleinere Bundeslaender wie das Saarland und Bremen oft staerker vom Pflegekraeftemangel betroffen — dort herrscht akuter Personalengpass. Live-Zahlen sind auf den jeweiligen Bundesland-Seiten verfuegbar.
Gilt der Tarif TVoeD-P bundeseinheitlich?
Ja. Seit der Tarifangleichung 2023 gilt der TVoeD-P bundeseinheitlich. Sowohl Ost- als auch Westdeutschland werden nach derselben Entgelttabelle bezahlt. Es gibt nur noch geringe Abweichungen bei der Wochenarbeitszeit in einigen oestlichen Bundeslaendern (40h statt 38,5h). Diese betreffen aber nicht das Gehalt selbst.
Welche Pflege-Tarife gelten in welchem Bundesland?
Alle Tarife sind bundesweit moeglich. In kommunalen Pflegeeinrichtungen gilt TVoeD-P, bei katholischen Trägern AVR Caritas, bei evangelischen AVR Diakonie (mit regional unterschiedlichen Varianten wie AVR DD oder AVR EKD-NEK). Private Pflegeeinrichtungen muessen seit 2022 mindestens tariflich vergueten.
Wo besteht Pflichtmitgliedschaft in der Pflegekammer?
Stand 2026 besteht Pflichtmitgliedschaft fuer examinierte Pflegefachkraefte in 3 Bundeslaendern: Rheinland-Pfalz (seit 2016), Nordrhein-Westfalen (seit 2022) und Schleswig-Holstein (seit 2025). Niedersachsen hat die Kammer 2021 wieder aufgeloest. Mehr Details im Ratgeber Pflegekammer.
Wie lebenshaltungs-Realitaet beeinflusst Pflege-Loehne?
Auch wenn der Tarif bundeseinheitlich ist, fuehlen sich die gleichen Bruttogehaelter je nach Bundesland unterschiedlich an. Eine Pflegefachkraft P8/3 mit 3.617 € brutto hat in Sachsen mehr Kaufkraft als in Muenchen oder Hamburg. Wer in Hochpreislaendern arbeitet, sollte den Lebenshaltungs-Unterschied bei der Stellenwahl beruecksichtigen.
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